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Social Media

Aller Anfang ist leicht - Große Unternehmen sind schon lange in Web und Social Media erfolgreich unterwegs.

Social Media - Aller Anfang ist leicht

 

Große Unternehmen sind schon lange in Web und Social Media erfolgreich unterwegs. Wenn es zuvor seine Hausaufgaben macht, ist aber auch der Einstieg für ein Einzelunternehmen keine große Sache.

Und für das Bestehen im Konkurrenzkampf unumgänglich.

 

Auf der einen Seite sind da die traditionellen Massenmedien: Zeitungen und Magazine, Radio und Fernsehen. Die sind keineswegs Schnee von gestern, aber für die Unternehmenskommunikation, speziell die von kleineren Betrieben, zunehmend uninteressant, weil zu teuer, zu unflexibel. Auf der anderen Seite Social Media. Sie stützen sich auf digitale Kommunikationskanäle: die Eintrittsbarrieren sind niedriger, die Kosten geringer und die Produktionsprozesse unkomplizierter.

 

Die Vorteile von Social Media

Dazu ermöglichen Social Media die beliebige Kombination von Text, Ton, Fotos und bewegten Bildern. Bei den „alten“ Medien braucht es eine gewisse Zeit zwischen dem Ereignis und der Veröffentlichung, Social Media stehen unmittelbar zur Verfügung. Ein Zeitungsartikel etwa ist nicht rücknehmbar. Social Media dagegen ermöglichen es, den Beitrag zu „betreuen“, das heißt permanent und jederzeit zu verändern.

 

Die Möglichkeiten für den Bau

Seit Jahren verlagern sich in allen Branchen die Marketing-Budgets zunehmend in Richtung

Online-Marketing. Im Baubereich jedoch werden noch immer viele sinnlose Ausgaben in der klassischen Werbung getätigt. Wer sucht noch in den Gelben Seiten? Stattdessen nutzt man heute Apps. Wobei die Hälfte der Handwerker noch nicht einmal über eine Homepage verfügt.

Über sechzig Prozent der Interessenten informieren sich beispielsweise vor der Anschaffung eines Autos im Internet. Der Kauf erfolgt dann im Autohaus. Im Bereich Touristik die nächste Stufe: hier wird online recherchiert und online gekauft. Auch Bauleistungen werden schon heute und künftig noch viel mehr im Internet gesucht, bewertet, selektiert und nachgefragt. Daraus ergibt sich für alle Baufirmen: Wer nicht im Netz ist, ist nicht existent. Preisvergleiche werden zum Standard, der Vergleich von Bau-Leistungen ist aber besonders schwierig. Daher vereinfacht der Konsument seine Sichtweise, was zu unfairen Vergleichen führen kann. Es gilt also hier besonders, konsequent Unterschiede und Mehrwertleistungen herauszuarbeiten.

 

„Gefällt mir!“

Die neue Internet-Währung ist die Anzahl der Fans, Followers und Gefällt mir-Clicks. Damit wird auch der Erfolg von Unternehmens- Kommunikation bewertet. Aber nicht Quantität, sondern Qualität sollte das Gebot sein – denn was nützen Fans, die nicht wirklich am Unternehmen interessiert sind?

 

Die Mund-zu-Mund-Propaganda gehört wohl zu den glaubwürdigsten und damit wirkungsvollsten Aussagen über ein Produkt oder eine Dienstleistung. Neunzig Prozent der Konsumenten weltweit vertrauen den Ratschlägen von Bekannten. Über das Internet wird die Mundpropaganda schon von vielen Unternehmen gezielt gesteuert. Weil die Baubranche besonders kritisch gesehen wird, ist es gerade hier wichtig, positiv zu „zwitschern“.

 

Solide Positionierung

Für den Bau gilt zunächst: Nicht blind einfach irgendwo hineingehen. Erst muss man wissen, was man verkauft, dann erst kommt die Vermarktung. Wo einige Firmen noch ihre Hausaufgaben erledigen müssen: es gibt immer noch zu viele Unternehmen ohne eigenes Logo, ohne Image-Prospekt, ohne Homepage. Aber vor allem anderem mangelt es an strategischem Denken. Wofür steht das Unternehmen? Kann man das einem Mitarbeiter, Bekannten, gar Journalisten in einem Satz erklären? Das Wichtigste ist, dass man einen USP findet, eine „unique selling proposition“, wie es in der Fachsprache heißt, also etwas, das einen einzigartig macht. Natürlich wird dies nicht landesweit gelingen, aber immerhin kann man es regional oder lokal erreichen. Indem man in die Runde schaut und scannt, welche Marktsegmente da noch nicht oder nicht gut besetzt sind.

 

Ein Handwerksunternehmen etwa könnte für den besten Service im Einzugsgebiet stehen, sich auf die Zielgruppe Senioren konzentrieren oder sich im Premium-Segment bewegen wollen. Ein Architekturbüro könnte sich auf gesundes Bauen und Wohnen spezialisieren, auf Sanierungs- Projekte oder auf Kostentransparenz.

Nachdem das Unternehmen positioniert ist, sollte das auch kommuniziert werden. Als Mindestanforderung braucht‘s dazu: zunächst ein Logo, dann eine Ausstattung mit Visitenkarte

und Briefpapier, Gebäude- und Fahrzeug- Beschriftungen und einen Prospekt oder Folder, wo Philosophie, Team, Leistungsangebot und Referenzen drinstehen. Der Prospekt/ Folder auf elektronisch heißt Homepage und ist wohl das zentrale Kommunikationselement.

Ohne Suchmaschinen-Marketing jedoch wird man eine Homepage nicht oder nur per Zufall finden. Hier braucht es Hilfe vom Profi. Und wenn man sich selbst involvieren will, gibt‘s Schulungen. Die Baumit-Akademie etwa bietet so etwas an.

 

Image braucht ständige Politur

Die Homepage kann und sollte immer auf dem neuesten Stand gehalten werden. Relevante Informationen sind die Neugeschäfte, dann Referenzen und Kundenstimmen, Service-Leistungen,

Fotodokumentationen von Baustellen, Neuheiten im Betrieb: ein Lager-/Büro-Neubau, eine besondere Maschine, ein neues Fahrzeug. Mit seinen Sponsoring-Aktivitäten sollte man auch nicht hinterm Berg halten, die Unterstützung eines Sportvereins oder die Sanierung eines Kindergartens bringt viel Sympathie. Ebenso ist die Website das ideale Medium für die Ankündigung von Events wie Firmenjubiläen oder Tagen der offenen Tür. Und der Kreislauf des Jahres sollte sich auch spiegeln:

Ostern, Weihnachten, Silvester sind gute Termine nicht nur für Glückwünsche, sondern auch für Bilanz und Vorschau.

Wer tiefer in die Materie der Gestaltung eindringen möchte, findet im Netz eine Fülle von Tipps. So zum Beispiel in Deutschland auf www.baumit-blog.de.